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Pressestimmen

Schön was los im Niemandsland (Main-Post, 03.12.2008)

spiegel

 


Außergewöhnliche Rio-Reiser-Revue im Theater am Neunerplatz

Ein Mann im langen Ledermantel läuft rauchend durch die Nacht, in die Dunkelheit kräht ein Rabe. Es ist eine düstere Filmszene, die die „Revue im Niemandsland“ einleitet. Plötzlich steht der Mann im Film vor dem Eingang zum Theater und kurz darauf leibhaftig auf der Bühne des zur Premiere ausverkauften Neunerplatz-Theaters.
Dort wird er schon von der Band „Rios Raben“ erwartet, die ihn (Frido Schaff) und den zweiten Rio-Reiser-Darsteller Markus Czygan erwartet. Der schwebt kurz darauf fast nackt in einem Kronleuchter hängend auf der Bühne ein. Eine von vielen zündenden Regie-Ideen, die diesen Abend so kurzweilig und abwechslungsreich machen werden.
Rio Reiser, der vor elf Jahren im Alter von nur 46 Jahren starb, war eine der schillerndsten Figuren der deutschen Rockszene. zuerst gelangte er mit den Polit-Rockern „Ton Steine Scherben“ zu Ansehen in der linken Szene, ehe er Hits wie „König von Deutschland“ produzierte. Rio war in vielfacher Hinsicht eine ambivalente Persönlichkeit, irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn.

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